35blumen – Wand frei“ Mitmachaktion: 17.07. – 16.08. 2026

„Wand frei“ ist ein Format, dass zur DNA von 35blumen gehört. Eine Mitmachaktion, bei der jeder, der malt oder zeichnet, eine Arbeit seiner Wahl abgeben kann. Das Projekt bieten wir seit 2014 jedes Jahr im Sommer an.  Künstler, Kreative, Nachbarn und sogar Kinder sind dabei. Da die Anzahl der Bilder in der letzten Zeit exponentiell wächst, und wir nicht so viel Wand zur Verfügung haben, mussten wir die Größe der Arbeiten einschränken.

Vernissage Freitag, den 17.07.2026 ab 19 Uhr.  Ihr könnt die Arbeiten verkaufen, wir nehmen keine Prozente, 35blumen nimmt aber gerne eine Spende entgegen. Und im kommenden Jahr wird es 10 Euro kosten, ein Bild abzugeben. Ihr unterstützt damit den Fortbestand des Kunstortes.  Bilder müssen bis Ende der Ausstellung bei uns bleiben. Sie werden professionell aufgehängt und das ist sehr viel Arbeit.

Finissage am 18.08. 15:00 – 17:00 ist auch gleichsam der Abholtag. Kommt und verpackt eure Bilder und holt eure Arbeiten ab, unser Lagermöglichkeiten sind sehr begrenzt.  Gemeinsam stoßen wir noch mal an und wünschen euch viel Erfolg.

Bitte holt eure Bilder rechtzeitig ab, da wir keinen Lagerraum haben. Bilder die Ende Oktober noch bei uns lagern, werden Anfang Dezember zu Gunsten von 35blumen e.V. versteigert. Bitte holt sie also unbedingt schnell ab.

Was sonst noch interessant sein könnte…   Wie entstehen eure Bilder? Was ist eure Motivation zu malen oder zu zeichnen? Warum ist es so wichtig, seine Arbeiten  zeigen?  Wie schaut ihr auf all die anderen Bilder?

Manche haben sicher eine klare Vorstellung davon, wie ihr Bild aussehen soll, wenn es fertig ist und sie versuchen sie so exakt wie möglich umzusetzen. Sie arbeiten vermutlich mit hoher Konzentration daran, dass alles genau stimmt, Lichteinfall, Proportionen, Farbgebung und mehr.  Was treibt sie an, das zu tun?

Irgendwo steht vielleicht ein Mensch vor einer weißen Leinwand der stundenlang nicht weiß, wo genau er den farbgefüllten Pinsel ansetzen möchte. Die Leinwand bleibt an dem Tag vielleicht weiß, der Pinsel wird ausgewaschen. Aber im inneren sind Bilder entstanden, ungemalte Ideen die vorüberzogen wie Landschaften, wenn man im Zug sitzt und aus dem Fenster schaut.

Kinder malen, wenn sie noch klein sind spontan.  Sie haben Spaß an der Bewegung, die auf dem Zeichenblatt als Linie sichtbar wird. Sie malen zB. Punkte nicht weil sie das Blatt verzieren möchten, sondern weil sie zB. gerade spielen, „jetzt käme ein Hase und würde über das Blatt hüfen“.  Später sind sie nicht mehr zufrieden damit. Sie wollen etwas abbilden was gar nicht möglich ist.  In dieser Zeit mögen sie vielleicht nicht malen, aber sie sind bereit, genauer und detaillierter zu beobachten.  Sie schärfen sie ihren Blick. Eine Kamera ist für diese Phase vielleicht sinnvoller als ein Pinsel. 

Wir hoffen auf viele interessante Gespräche und wünschen einen schönen und erfolgreichen Abend.

12.06. – 12.07. The Gloaming Plane

The Gloaming Plane bringt Künstler zusammen, die den wechselnden Raum zwischen Malerei und Zeichnung erforschen – eine Zone, in der Bilder in Bewegung bleiben und sich einer festen Definition widersetzen. Kuratiert von Joshua Uvighara.

Vernissage: 12.06. 19:00     Zum alten grünen Weg

Finissage: 12.07. 15-17:00  Raum 2  , Dreikönigenstraße 161

CARRIERS, Maike Jansen

Maike Jansen zeigt eine Ausstellung in 2 Räumen von 35blumen.

  1. 08.05. zwischen 19:00 und 22 Uhr – Zum alten grünen Weg statt.
  2. 09.05. 19.00 (Einlass ab 17 Uhr) auf der Dreikönigenstraße 161

Es geht um eine Auseinandersetzung mit Trägern von Erinnerungen und Informationen.

Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch.

Schlaraffenland / Mitmachaktion für alle. 17.04.-03.05.

Vernissage: 17.04. 19 Uhr

Zeit, nochmal unseren ureigenen Instinkten zu folgen… . unterschätzt habe ich daher die Komplexität die das Thema mit sich bringt. Der Begriff „Schlaraffenland“ ist natürlich in unseren Köpfen tief verwurzelt mit Bildern, die aus dem Mittelalter stammen, mit Bruegel oder auch Hieronimos Bosch, jedenfalls aus einer Zeit, die von Hungersnöten und strengsten Moralvorschriften geprägt war.  Dagegen halfen Träume, von gebratenen Hähnchen die einem direkt in den Mund fliegen.  Denn nur die Gedanken waren frei.

Manche kommen zu einer eher kritischen Betrachtungsweise, die von der Überflussgesellschaft erzählt von Kriegen und Ängsten. Von  Verzicht ist die Rede. Die Vielfältigkeit spiegelt sich in der Ausstellung wieder, die von Nachbarn, Künstlern und Kreativen, nicht kuratiert, gemeinsam erschaffen wurde.

Es war eine anstrengende Woche, aber sie hat sehr viel Spaß gemacht.  Wir haben alles gegeben. Danke an euch, an alle die mitgemacht haben.

Zur Kulturtüte im Zusammenhang mit dieser Ausstellung lädt das Kulturamt ein. Wir nehmen teil an der Aktion Kulturtüte.

Wir hoffen dass der Thekenbereich gut besucht wird. Denn Markus und Ralf  haben sich auch Gedanken gemacht, was sie so anbieten. :))

 

 

„Wortspiele“ Ausstellung von Chris Yang

Ausstellung vom 27.03. – 12.04. 2026

Vernissage: 27.03. 26  19-22 Uhr

 

Chris Yang und die Kunst des Zeichnens

Hinter dem Pseudonym Chris Yang steht der Krefelder Christian Focke. Nach seinem Grafikdesign-Studium führte ihn sein Weg zunächst in die Werbewelt, bevor er zu seinen Wurzeln als Zeichner zurückkehrte -mit Herz, Humor und spitzer Feder. Seit über zehn Jahren arbeitet er als freischaffender Künstler mit den Schwerpunkten Illustration, Cartoon, Karikatur und Comic.

Chris Yang verbindet klassische Art Direktion mit kreativer Illustration für Bücher, Magazine, Plakate und digitale Medien. Sein Wissen gibt er seit vielen Jahren in Comic-Zeichenkursen an der VHS Krefeld weiter. Der Künstlername „Chris Yang“ entstammt dabei der Kampfkunst Taiwan Do: Für Christian Focke ist der Weg des Kampfkünstlers untrennbar mit dem des Bleistifts verbunden.

Mit einem besonderen Faible für Sprache und hintergründige Wortspiele lädt er nun dazu ein, seine freien Arbeiten zu entdecken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

CHRIS YANG

 

 

„I didn`t ask for it“

Ausstellung vom 6.-22- März 2026
Vernissage Fr., 6. März 2026 19 Uhr

#35blumen #krefeld

Monika Gillessen B.A.(MoRoX)
Fotografie | Malerei | Objekte

Monika Gillessen arbeitet in den Bereichen Fotografie und Malerei.

Im Zentrum der hier ausgestellten Arbeiten der Krefelder Künstlerin stehen Körperbilder, gesellschaftliche Zuschreibungen und die Spannung zwischen Selbstbestimmung und äußerer Formung. Die Arbeiten zeigen Verletzlichkeit, Widerstand und Ambivalenz – leise, direkt und ohne Idealisierung. Zwischen Sichtbarkeit und Verbergen, Schönheit und Verletzung, Anpassung und Widerstand entsteht ein vielschichtiges Bild von Identität.

MoRoxFoto.com

Birgit Axler-Cohnitz M.A. (byBAC)
Empowerment | Konzeptkunst

Die deutsch-philippinische Künstlerin lebt und arbeitet in Neuss. Spielerisch verknüpft sie die verschiedenen Disziplinen der Schönen Künste miteinander und setzt sich über vermeintliche Grenzen hinweg.

 

 

 

„Move it “ 06.02. – 22.02. 2026

Ein Videoprojekt !

Auf verschiedenen Projektionsflächen sowie im Innenhof werden Videos und Kurzfilme gezeigt.  Zur Eröffnung am 07.02. haben wir einige uns bekannte Künstler und Künstlerinnen gebeten, uns Videos einzureichen.

An einigen Tagen zeigen wir sehr gerne auch Eure Videos Reals und Kurzfilme, reicht uns einfach einen Stick ein oder sendet einen Link. Persönlich könnt ihr ihn auch immer zu unseren Öffnungszeiten einreichen.

Im erweiterten Sinne sollten die Movies  in die Kategorie KUNST passen. Sie dürfen keine Menschen zeigen, deren Genehmigung zur Veröffentlichung ihr nicht habt.

„Der Unternehmer, das Dorf und die Künstler“ zeigen wir zur Finissage am 22.02. ab 16:00 / Dauer 1,5 Stunden.

Dorfchronik von Marcelo Busse & Julia Suermondt !

Der Eintritt ist frei !

 

 

3 Künstler , 3 Titel, 3 Nischen – Vernissage: 07.11. 19:00

 

Design: Kerstin Brass

Die Idee zur Ausstellung kam mit einer Mail von Herrn Leuchter aus Kempen.

Es gehört schon eine große Portion Glück, Geld, Zufall, und nicht zuletzt Vitamin D dazu, sich auch finanziell mit der Kunst über Wasser zu halten.  Mit den Jahren kann das enttäuschend sein, kann Spuren hinterlassen oder man findet eine Nische, sich das Wertvolle – den Prozess, die Ideen, die Fantasie, den speziellen Reichtum, die Magie, den Zauber und vielleicht auch die Verrücktheit  zu erhalten. Ein Geschenk der Künstler an die Gesellschaft?

Ich möchte euch in dieser Ausstellung zwei Künstler und eine Künstlerin vorstellen, die ich zwar nicht in der Zeit meines Berufslebens kennen gelernt habe, die mich aber auf gleiche Weise fasziniert haben.

Alpha Wolfin:  Titel:  „Dunkles Licht“. Eine junge Malerin und Designerin die anonym bleiben möchte. Vielleicht verliebt sich jemand in ihre Malerei.

Markus Wilbers, Titel: „Ornamentik“  Maler, lebt in Kempen. Dazu gibt es eine besondere Geschichte, sein Entdecker – Herr Leuchter, fand seine Kunst wie vergessen an den Wänden eines hinteren Raumes in einem Lokal in Kempen, zwischen Dartscheibe, Deko und Staubsaugerabstellplatz. Er wird uns diese Geschichte zur Eröffnung erzählen. Auch der Eigentümer des Kempener Lokals wird  ebenfalls anwesend sein.

Lutz Krossa, Titel: „Schatz der Akribik“   bekannter Künstler in der Undergroundszene von Krefeld und auch als nachtaktiver Streetart-Künstler, dessen Kunst nicht nur geprägt ist durch seine Ausbildung zum Designer, sondern durch seine beinahe manische Sammelleidenschaft schöner Dinge und seinen Drang, besondere Formen der Ordnung herzustellen.