„Wand frei“ ist ein Format, dass zur DNA von 35blumen gehört. Eine Mitmachaktion, bei der jeder, der malt oder zeichnet, eine Arbeit seiner Wahl abgeben kann. Das Projekt bieten wir seit 2014 jedes Jahr im Sommer an. Künstler, Kreative, Nachbarn und sogar Kinder sind dabei. Da die Anzahl der Bilder in der letzten Zeit exponentiell wächst, und wir nicht so viel Wand zur Verfügung haben, mussten wir die Größe der Arbeiten einschränken.
Vernissage Freitag, den 17.07.2026 ab 19 Uhr. Ihr könnt die Arbeiten verkaufen, wir nehmen keine Prozente, 35blumen nimmt aber gerne eine Spende entgegen. Und im kommenden Jahr wird es 10 Euro kosten, ein Bild abzugeben. Ihr unterstützt damit den Fortbestand des Kunstortes. Bilder müssen bis Ende der Ausstellung bei uns bleiben. Sie werden professionell aufgehängt und das ist sehr viel Arbeit.
Finissage am 18.08. 15:00 – 17:00 ist auch gleichsam der Abholtag. Kommt und verpackt eure Bilder und holt eure Arbeiten ab, unser Lagermöglichkeiten sind sehr begrenzt. Gemeinsam stoßen wir noch mal an und wünschen euch viel Erfolg.
Bitte holt eure Bilder rechtzeitig ab, da wir keinen Lagerraum haben. Bilder die Ende Oktober noch bei uns lagern, werden Anfang Dezember zu Gunsten von 35blumen e.V. versteigert. Bitte holt sie also unbedingt schnell ab.
Was sonst noch interessant sein könnte… Wie entstehen eure Bilder? Was ist eure Motivation zu malen oder zu zeichnen? Warum ist es so wichtig, seine Arbeiten zeigen? Wie schaut ihr auf all die anderen Bilder?
Manche haben sicher eine klare Vorstellung davon, wie ihr Bild aussehen soll, wenn es fertig ist und sie versuchen sie so exakt wie möglich umzusetzen. Sie arbeiten vermutlich mit hoher Konzentration daran, dass alles genau stimmt, Lichteinfall, Proportionen, Farbgebung und mehr. Was treibt sie an, das zu tun?
Irgendwo steht vielleicht ein Mensch vor einer weißen Leinwand der stundenlang nicht weiß, wo genau er den farbgefüllten Pinsel ansetzen möchte. Die Leinwand bleibt an dem Tag vielleicht weiß, der Pinsel wird ausgewaschen. Aber im inneren sind Bilder entstanden, ungemalte Ideen die vorüberzogen wie Landschaften, wenn man im Zug sitzt und aus dem Fenster schaut.
Kinder malen, wenn sie noch klein sind spontan. Sie haben Spaß an der Bewegung, die auf dem Zeichenblatt als Linie sichtbar wird. Sie malen zB. Punkte nicht weil sie das Blatt verzieren möchten, sondern weil sie zB. gerade spielen, „jetzt käme ein Hase und würde über das Blatt hüfen“. Später sind sie nicht mehr zufrieden damit. Sie wollen etwas abbilden was gar nicht möglich ist. In dieser Zeit mögen sie vielleicht nicht malen, aber sie sind bereit, genauer und detaillierter zu beobachten. Sie schärfen sie ihren Blick. Eine Kamera ist für diese Phase vielleicht sinnvoller als ein Pinsel.
Wir hoffen auf viele interessante Gespräche und wünschen einen schönen und erfolgreichen Abend.










