Joshua Uvieghara /GB „The Comet & The Prospector’s Footprint“ 07.06. – 07.07.

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VERNISSAGE 07.06. 19 Uhr mit musikalischer Begleitung von Pa PELU

This project incorporates a new cycle of paintings that explore signs which are variable and constant through a visionary and idiosyncratic inquiry of the language of painting, drawing on cinematic ideas that concern a poetics of time and duration.

Joshua Uvieghara is a trained artist who works primarily in painting, although often working in collage, found objects, sculpture and installation. These frequently come together as environments that incorporate different approaches to painting. A broad range of sources; including philosophy, the substance of colour and film, influence his practice.

Uvieghara has exhibited in several solo and group exhibitions including The Royal Academy, The Freelands Foundation, Schwartz Gallery and The Deptford X Festival at Core Gallery in London, Towner Gallery in Eastbourne, Grey Area, Koop Projects and Phoenix Gallery in Brighton, The International Biennale Exhibition of Painting Wales in Swansea, Surface Gallery in Nottingham and Fringe MK Painting Prize in Milton Keynes.

Currently Acting Head of Department at City and Guilds of London Art School, Uvieghara has had several academic appointments over the past 16 years as a studio-based lecturer in Fine and Visual Art, from Foundation to Post-Graduate level, including: University of Brighton, Hereford College of Arts, London School of Communication and Rye Studio School. 

He started his formal education on the Art and Design Foundation course at the City Lit in London (1993), studied Fine Art Printmaking at the University of Brighton; also studying Painting, Neon Sculpture and Philosophy of Art at Alfred University in New York on an exchange programme during this time, he has earned a BA with First Class Honours and an MA, both in Fine Art, from the University of Brighton. Uvieghara has also successfully completed independent post-graduate courses in painting at The Essential School of Painting and Turps Art school in London.

Samstag, 11. Mai – ab 19 Uhr Elektrosounds !!

Wir freuen uns mega auf:
Pondskater –  steht für: nervös verspielten Downbeat und einer Live Coding Performance mit Visuals
Yürke –  zeichnet sich aus durch: düsteren elektronischen Dub und improvisatives Live Sequencing.
Sølyst –  kombiniert analoge Drums mit Live Sampling und Sequencing, polyrhythmische Beats mit Melodiefragmenten und pulsierendem Bass.
Als gemeinsame Schnittstelle und musikalisches Zuhause gilt der Salon des Amateurs – wo Yürke, unter anderem auch regelmässig als DJ auflegt.
Basierend auf der Idee von Dekonstruktion und stilistischem Zitat, entsteht live und auf dem Plattenteller aus dem Zusammentreffen von (poly)rhythmischer Strenge, zersprengter Melodien, und Noise eine Art urbaner Proto Dance mit Industrial Charme.

Anja Kreysing , Master of Fine Arts, Klang- und Medienkunst, Experimentalfilm, Studium bei Lutz Mommartz(deutscher Fluxus-Experimentalfilmer), Zusatzstudium bei Nan Hoover, Christina Kubisch. Akkordeonistin, Improvisatorin

 &  

Yoshiyuki Hoshi  (Performance) 
 

Wir sind sehr gespannt.

Ausstellung 03.05. – 26.05. „Mixed Tapes“ Christoph Heek

Wir laden herzlich ein. 

Zur Vernissage, 03.05.  19:00 spielen Clara Lai und Vasco Furtado

Die Ausstellung von Christoph Heek „Mixed Tapes“ ist an allen Wochenenden zu unseren Öffnungszeiten und nach Vereinbarung vom 03.-26. Mai 24  zu sehen.

 „Worte sind ein nur sehr begrenzt geeignetes Hilfsmittel zur Veranschaulichung eines künstlerischen Prozesses, bei dem es ja gerade nicht um Worte geht. Zeichnen ist eine andere Form des Denkens.“

Dr. Christoph Heek lebt und arbeitet in Kleve.

 

Christoph Heek

1961 in Goch geboren, lebt und arbeitet in Kleve
1986 – 1992 Medizinstudium an der „Heinrich Heine-Universität Düsseldorf“, Promotion 2001
2001 – 2005 Kunststudium an der „Academie voor beeldende kunsten Arnhem“ /Niederlande
Mitglied des Westdeutschen Künstlerbundes

Einzelausstellungen (Auswahl):
2023 Felanitx, Mallorca, Spanien (gemeinsam mit Möbelkunst von Klaus Ebbers)
2022 Felanitx, Mallorca, Spanien (gemeinsam mit Möbelkunst von Klaus Ebbers)
2020 „reine Formsache“, Kunstforum Gummersbach
2018 „Reine Ansichtssache“, Galerie Schürmann, Kamp-Lintfort
2018 „informelles Treffen“, Landtag NRW, Düsseldorf
2018 „informelle Einladung“, Künstler- und Atelierhaus der Stadt Duisburg
2017 „Deutung ist auch keine Lösung“, Kunstverein Emmerich, Haus im Park, Emmerich (K)
2017 „Es macht nichts, wenn man etwas Anderes sieht“, Galerie Karo, Essen
2016 „Es ist, was es ist“, Künstlerzeche Unser Fritz 2/3, Herne
2011 Künstler- und Atelierhaus der Stadt Duisburg
2010 Kunst en Cultuurcentrum Bosch, Arnheim/Niederlande
2008 Galerie Schürmann, Kamp-Lintfort
2007 Museum Katharinenhof Kranenburg
2007 Galerie De Bakkerij Bergen (a. d. Maas)/NL
2006 Schouwburg Arnhem/Niederlande
2005 Stichting voor Kunst en Cultuur Gelderland, Arnheim/
Niederlande

 

In der informellen, also im künstlerischen Sinne nichtfigurativen Zeichnung von Christoph Heek geht es nicht darum, einen konkreten Plan oder eine (Darstellungs-) Absicht zu verfolgen, sondern sich ergebnisoffen in einen künstlerischen Schaffensprozess zu begeben, dessen Endpunkt im günstigsten Falle ein gelungenes Werk darstellt. Seine Werke sind im besten Sinne gegenstandslos. Farbe, Linie und Fläche sind befreit von vorgegebenen Formen oder Abbildungsbezügen. Sie werden selbst zum Thema und das Zeichnen oder Malen an sich wird zum Dokument der Konzentration eines dynamischen, künstlerischen Gestus, welcher auf dem Zeichen- oder Malgrund fixiert wird.

Spontanität und Offenheit für das sich Ergebende sind wesentliche Vorraussetzungen. Das scheinbar völlig Freie muss genau betrachtet, bewertet und gegebenenfalls auch verworfen sein. Am Ende steht also ein reflektierter Entscheidungsprozess, dessen Ziel es sein muss zu hinterfragen, ob Inhalt und Form in einer künstlerisch wertvollen Weise eine gelungene Verbindung eingegangen sind.

 

05.04. 19 Uhr Vernissage David Wallmann „Real versus Fake“

Ausstellung vom 05.04. – 21.04.

David Wallmann ist ein psychedelisch surrealer Streetart Künstler, dessen Hauptmedium Acryl, Gemälde und Murals sind.

Er hat einen Bachelor in Kommunikationsdesign an der Hochschule Niederrhein. Seit dieser Zeit begeistert er sich auch für aktuelle Technologie und die Fragen, die sie stellt. Deshalb beschäftigt sich seine aktuelle Bildserie mit den Unterschieden zwischen Künstlicher Intelligenz und menschlicher Kreativität. Sie ist ein  wilder Mix aus komplett aus dem Kopf gemalten Bildern (komplett ohne Referenzen), Bildern mit leichtem generativen Ki einfluss (mindestens 30 bis 50 Prozent des Bildes wurden komplett neu gestaltet) und Kunstdrucken „rein“ durch Ki erstellter Werke.

Samstag, 23.03. 19 Uhr, Laura Heyer, Performance ewig, Akt III

Die Abschlussperformace „free“ findet Samstag,  30.03. um 19:00  mit der Co-Tänzerin Mira Yildirim statt.  

Am 23.03. fand die dritte Performance „ewig“ von insgesamt vier statt.

Laura Heyer boxte drei Stunden lang mit voller Energie und mentaler Kraft. Sie bot an, man könne ihr Arbeit abnehmen. Jeder könne mit kämpfen. 2 Besucher ließen sich darauf ein. So hatte Laura Heyer wenigstens 2 Pausen von je 15 Minuten.

Am Ende sagte sie sinngemäß, es sei wichtig, dass viele Menschen um eine bessere Zukunft kämpfen, sonst höre es nie auf.

Francisco Junqué nimmt ihr 15 Minuten vom Boxkampf ab.

IMG_3814  kleines Video.

Sie wetzt drei Stunden lang Messer (es geht darum die Macht zu haben)

 

Die Künstlerin liegt 3 Stunden reglos auf einer Schaukel.  Sie ist wie ein Bild eingereiht in ihre Installation. (das Thema ist Ohnmacht)

08.03. – 31.03. Laura Heyer – Differenzen und Strapazen, Installation, Performance, Musik, Film




Text: Laura Heyer

Künstlerin und Kulturpädagogin.

1. Vorsitzende im Kunstverein Mönchengladbach „Aufschrei“

 

Unzerstörbare Beweise für die Zurückeroberung von Macht und performative Auseinandersetzungen zwischen Erschöpfung und Überwindung, Fantasie und Realität
„ Ich weiß nun, wie es sich anfühlt, einen Baseballschläger in der Hand zu halten. Ich weiß nun, wie es ist, auf etwas einzuprügeln, das sich nicht wehrt. Ich kenne nun die Wut und ihre Kraft. Ich weiß nun, was es bedeutet, sich darin zu verlieren.“
Anfang des Jahres 2023 führte ich das Projekt „Differenzen“ durch. Ich stellte Szenen nach, in denen mir meine Selbstbestimmung als Frau entzogen wurde und inszenierte einen Racheakt an einem überdimensionalen Papier, welches im Nachhinein durch seine nahezu unzerstörbare Beschaffenheit, seine Farbgebung und Größe als künstlerischer Beweis für die Zurückeroberung von Macht diente bzw. als „Differenz“ eines Konflikts. Die teils sehr intimen Prozesse dieser Racheakte hin zur Manifestierung in Form von Objekten habe ich begleitend schriftlich festgehalten.
In der Ausstellung „Differenzen und Strapazen“ werden die Ergebnisse des Projekts noch einmal zu sehen sein. Darüber hinaus werde ich mir in verschiedenen Performances die Frage stellen, wie es nach dem Projekt für mich weitergegangen ist. Was folgt nach den ersten Impulsen und Erfolgen der Selbstermächtigung? Was kommt nach Rache? War es der langersehnte Frieden? Wann sind Gedanken Gewalt und wo liegen die Grenzen ihrer Ausübung? Inmitten der Beweisstücke finden performative Auseinandersetzungen zwischen Erschöpfung und Überwindung und zwischen Fantasie und Realität statt.

Wir haben Winterpause bis zum 01.02.24. 35blumen wünscht allen ein gutes und gesundes neues Jahr.

Jahrbuch 2023, Version 101_compressed

Erhältlich bei 35blumen
 Spuren (Antonio Machado)
 Wanderer, deine Spuren sind
 der Weg, und sonst nichts;
 Wanderer, es gibt keinen Weg,
 der Weg entsteht im Gehen.
 Im Gehen entsteht der Weg,
 und wenn man den Blick zurückwirft,
 sieht man den Pfad, den man
 nie wieder betreten wird.
 Wanderer, es gibt keinen Weg. 

(Ausschnitt) frei übersetzt