35blumen ev. ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein für Kunst und Kultur. Wir organisieren:
Ausstellungen und Projekte, Literarisches sowie Vorträge und Konzerte.
Der Eintritt ist frei.
Jakob studiert aktuell freie Kunst und Fotografie. Sein Studium Informatik hat er abgeschlossen. Nun bringt er alle drei Studiengänge in einer Installation zusammen, in der er sich mit dem gläsernen Menschen beschäftigt.
35blumen e.V. verfügt seit April über einen weiteren, attraktiven aber kleinen galerieähnlichen Raum in der Innenstadt. Dieser befindet sich auf der Dreikönigenstraße 161. (Befindet sich neben dem Kunstverein KUNST und KREFELD, ehemalige alte Post / Zugang Steinstraße) .
Unser Konzept dort ist selbstverständlich ein völlig Anderes. Es sieht vor, dort überwiegend innovative junge Kunst zu zeigen. Hier geht es um einen halböffentlichen Raum, der durch ein großes Schaufenster entsteht. So sieht man Tag und Nacht die Ausstellungen / Installationen und Videos von außen.
Da wir uns noch in der Anfangsphase befinden, können Änderungen erforderlich werden.
Aktuelle Öffnungszeiten sonntags 15-17 Uhr und nach Vereinbarung.
Offiziell erste, für den Raum 2 geplante, Ausstellungseröffnung:
Marion Schulte und Conny Horsthemke haben sich für die Ausstellung mit Tierarten beschäftigt, die sie auf unterschiedliche Weise gemalt und gezeichnet haben. Paradiesische Farben, Vögel und Wald, man hört sie beinahe zwitschern, mal leise mal laut.
The Gloaming Plane bringt Künstler zusammen, die den wechselnden Raum zwischen Malerei und Zeichnung erforschen – eine Zone, in der Bilder in Bewegung bleiben und sich einer festen Definition widersetzen. Kuratiert von Joshua Uvighara.
Zeit, nochmal unseren ureigenen Instinkten zu folgen… . unterschätzt habe ich daher die Komplexität die das Thema mit sich bringt. Der Begriff „Schlaraffenland“ ist natürlich in unseren Köpfen tief verwurzelt mit Bildern, die aus dem Mittelalter stammen, mit Bruegel oder auch Hieronimos Bosch, jedenfalls aus einer Zeit, die von Hungersnöten und strengsten Moralvorschriften geprägt war. Dagegen halfen Träume, von gebratenen Hähnchen die einem direkt in den Mund fliegen. Denn nur die Gedanken waren frei.
Manche kommen zu einer eher kritischen Betrachtungsweise, die von der Überflussgesellschaft erzählt von Kriegen und Ängsten. Von Verzicht ist die Rede. Die Vielfältigkeit spiegelt sich in der Ausstellung wieder, die von Nachbarn, Künstlern und Kreativen, nicht kuratiert, gemeinsam erschaffen wurde.
Es war eine anstrengende Woche, aber sie hat sehr viel Spaß gemacht. Wir haben alles gegeben. Danke an euch, an alle die mitgemacht haben.
Zur Kulturtüte im Zusammenhang mit dieser Ausstellung lädt das Kulturamt ein. Wir nehmen teil an der Aktion Kulturtüte.
Wir hoffen dass der Thekenbereich gut besucht wird. Denn Markus und Ralf haben sich auch Gedanken gemacht, was sie so anbieten. :))
Hinter dem Pseudonym Chris Yang steht der Krefelder Christian Focke. Nach seinem Grafikdesign-Studium führte ihn sein Weg zunächst in die Werbewelt, bevor er zu seinen Wurzeln als Zeichner zurückkehrte -mit Herz, Humor und spitzer Feder. Seit über zehn Jahren arbeitet er als freischaffender Künstler mit den Schwerpunkten Illustration, Cartoon, Karikatur und Comic.
Chris Yang verbindet klassische Art Direktion mit kreativer Illustration für Bücher, Magazine, Plakate und digitale Medien. Sein Wissen gibt er seit vielen Jahren in Comic-Zeichenkursen an der VHS Krefeld weiter. Der Künstlername „Chris Yang“ entstammt dabei der Kampfkunst Taiwan Do: Für Christian Focke ist der Weg des Kampfkünstlers untrennbar mit dem des Bleistifts verbunden.
Mit einem besonderen Faible für Sprache und hintergründige Wortspiele lädt er nun dazu ein, seine freien Arbeiten zu entdecken.
Ausstellung vom 6.-22- März 2026 Vernissage Fr., 6. März 2026 19 Uhr
#35blumen #krefeld
Monika Gillessen B.A.(MoRoX)
Fotografie | Malerei | Objekte
Monika Gillessen arbeitet in den Bereichen Fotografie und Malerei.
Im Zentrum der hier ausgestellten Arbeiten der Krefelder Künstlerin stehen Körperbilder, gesellschaftliche Zuschreibungen und die Spannung zwischen Selbstbestimmung und äußerer Formung. Die Arbeiten zeigen Verletzlichkeit, Widerstand und Ambivalenz – leise, direkt und ohne Idealisierung. Zwischen Sichtbarkeit und Verbergen, Schönheit und Verletzung, Anpassung und Widerstand entsteht ein vielschichtiges Bild von Identität.
Birgit Axler-Cohnitz M.A. (byBAC)
Empowerment | Konzeptkunst
Die deutsch-philippinische Künstlerin lebt und arbeitet in Neuss. Spielerisch verknüpft sie die verschiedenen Disziplinen der Schönen Künste miteinander und setzt sich über vermeintliche Grenzen hinweg.
Die Idee zur Ausstellung kam mit einer Mail von Herrn Leuchter aus Kempen.
Es gehört schon eine große Portion Glück, Geld, Zufall, und nicht zuletzt Vitamin D dazu, sich auch finanziell mit der Kunst über Wasser zu halten. Mit den Jahren kann das enttäuschend sein, kann Spuren hinterlassen oder man findet eine Nische, sich das Wertvolle – den Prozess, die Ideen, die Fantasie, den speziellen Reichtum, die Magie, den Zauber und vielleicht auch die Verrücktheit zu erhalten. Ein Geschenk der Künstler an die Gesellschaft?
Ich möchte euch in dieser Ausstellung zwei Künstler und eine Künstlerin vorstellen, die ich zwar nicht in der Zeit meines Berufslebens kennen gelernt habe, die mich aber auf gleiche Weise fasziniert haben.
Alpha Wolfin: Titel: „Dunkles Licht“. Eine junge Malerin und Designerin die anonym bleiben möchte. Vielleicht verliebt sich jemand in ihre Malerei.
Markus Wilbers, Titel: „Ornamentik“ Maler, lebt in Kempen. Dazu gibt es eine besondere Geschichte, sein Entdecker – Herr Leuchter, fand seine Kunst wie vergessen an den Wänden eines hinteren Raumes in einem Lokal in Kempen, zwischen Dartscheibe, Deko und Staubsaugerabstellplatz. Er wird uns diese Geschichte zur Eröffnung erzählen. Auch der Eigentümer des Kempener Lokals wird ebenfalls anwesend sein.
Lutz Krossa, Titel: „Schatz der Akribik“ bekannter Künstler in der Undergroundszene von Krefeld und auch als nachtaktiver Streetart-Künstler, dessen Kunst nicht nur geprägt ist durch seine Ausbildung zum Designer, sondern durch seine beinahe manische Sammelleidenschaft schöner Dinge und seinen Drang, besondere Formen der Ordnung herzustellen.