Karl Nagel – kommt zur Eröffnung!

Zum Auftakt der Ausstellung „Auf den Spuren von Punk“ freuen wir uns, Karl Nagel zur Eröffnung zu Gast zu haben!
Seine Ankündigung im Netz sieht so aus:

„LESUNG + MUSIK + FOTOS + FILME
Auftakt der Lesung: „PUNK … eine Spurensuche in Krefeld
Karl Nagel: Jahrgang 1960, seit Jahrzehnten unterwegs mit Punk und Schundheften, Mitinitiator der Chaostage, 1998 APPD-Chefideologe und Kanzlerkandidat, PUNKFOTO-Archivar. Ein faschistoider Anarchokommunist bürgerlich-liberaler Gesinnung, lupenreiner Demokrat und Nestbeschmutzer.
Nun auf Tour als Schundliterat, mit seinen Büchern SCHLUND und REFLUX, dazu Neues und Unveröffentlichtes. Texte über den medialen und mentalen Lärm, dem wir täglich ausgesetzt sind. Wie er uns in den Wahnsinn treibt. Darüber, was aus alten Punks wird, über Junkfraß und Suff, über Supermärkte, Fußgängerzonen, U-Bahnen, Nazi-Fetisch und den Sex der Gestörten. Die Unfähigkeit, das Richtige zu tun. Ein Mix aus Biografie, Beobachtungen, Ängsten, wüsten Spekulationen, Halbwahrheiten und Lügen. Dazu ein Stapel Videos, Fotos und Songs.
FÜR: Gestörte, Versager, Häßliche, Gescheiterte, Verlierer, Blindgänger, Opfer, Loser, Wichser, Heulsusen, Schweine, Trinker, Stinker, Hysteriker, Paranoiker, Schwanz- und Orientierungslose, Junkfresser, Zweifler. Für das Recht, AUSSEN zu stehen!“

Wir freuen uns, dass er unsere Halle zur Punkstation auf seiner Tour macht und wissen schon jetzt: Es wird unfassbar!

15.03.2019 – Beginn ca. 20 Uhr
Eintritt frei – Hutspenden für den Künstler!
Mehr auf www.karlnagel.de
Zum Facebook Event  gehts hier

Geträumt und aufgeräumt

Wochenendlabor – Leo Hamacher

Freitag, 22. Februar 19 Uhr

Leo Hamachers skurriler Stil ist unverwechselbar. Ob in seinen Comics, seinen Zeichnungen, Gedichten oder Texten (Buch: „Der kleine Zeh“) findet man seinen Humor und seine Abneigung gegen alles, was nach Vorschriften riecht wieder. Diesmal zeigt er Fotos, die er in eben dieser Weise bemalt und beschriftet hat.

 

Rolf Puschnig vom 01.02. bis 17.02.2019

Objekte und Materialcollagen Rolf Puschnig lebt und arbeitet in Dorsten.

Als Kind wollte er entweder Erfinder oder Poet werden. Als Objektkünstler ist er beides.

In seinen Objekt- und Materialcollagen füge er Alltagsgegenstände und Fundstücke zusammen wie die verschlüsselten Zeichen einer archaischen Schrift, so entstehen Chiffren die wir erahnen aber nicht zweifelsfrei verstehen.

Er erschafft Chimären aus künstlichen Gliedmaßen, Fundstücken und Treibholz, die er in mechanische Konstruktion einbette, beweglich aber ohne eigenen Antrieb, auf Wanderschaft begeben sie sich erst in der Fantasie des Betrachters. (Traumkinetik)

Im Spannungsfeld zwischen Bedeutung und Deutung, möchte er neben dem Bewussten auch das Unterbewusste anregen. In diesem Sinne verstehe er sich als Surrealisten.

Seine Werke könnten den gängigen Kunstkategorien: Objekte, Assemblagen, Objekt trouvé, Steampunk oder Akkumulationenzugeordnet werden. Doch treffender finde er die Bezeichnung, des „Surrament“ abgeleitet vom Begriff des surrealen Arrangements.Ein Surrament wirkt über die tendenzielle Assoziation. Es lässt Freiräume in der Interpretation, gibt aber eine Richtung vor. So bezeichne er sich in letzter Konsequenz als Surramentteur   (Erfinder und Poet)

 

19.10. – 18.11.2018 JULIA MADDISON, „Die violette Stunde“

Julia Maddison,  lebt und arbeitet in London.
Sie arbeitet mit großer Leichtigkeit, enormem Fleiß und schier endlosem Ideenreichtum. In der harten Londoner Kunst-Szene bietet sie ihre Kunst zu viel zu kleinen Preisen an um zu überleben. Aber sie geht ihren Weg, authentisch, bissig, bezaubernd.

In „Die violette Stunde“ verarbeitet sie den Tod ihrer Mutter.